05.07.2019

Streckenwanderung 2019: Überblick

 
Prellbock auf der Strecke Fort-l’Écluse – Collonges



Meine 2019er Streckenwanderung fand in den Monaten April bis Juni statt. 
In dieser Zeit reiste ich quer durch Frankreich und erkundete binnen 60  Wandertagen (Reise,- und Ruhetage nicht mitgerechnet) knapp 835km französische Eisenbahnlinien zu Fuß. Damit habe ich weniger geschafft als ich mir vorgenommen habe, jedoch wurden viele wichtige Etappenziele erreicht.  Ich denke, ich habe damit die dringensten Fälle abgearbeitet, auf denen sich das Zeitfenster für einen Besuch langsam am schließen war. 

Die von mir bereisten Strecken,- bzw Streckenabschnitte lauten wie folgt:


Thiers - Boën (2. Besuch nach 2017)

Eygurandes - Laqueuille (2. Besuch nach 2017)

Saint-George-de-Commiers - La Mure  (2. Besuch nach 2017)

Oyonnax - Saint-Claude

Collonges-Fort-l'Écluse - ZA Crozet

Malesherbes - Pithiviers

Pithiviers - Beaune-la-Rolande

Marlesherbes - Bourron-Marlotte-Grez

Gien - Poilly

Jargeau - Aubigny-sur-Nère

Loches - Buzancais

Saint-Yrieix-la-Perche - Objat

Angouleme - Saillat-sur-Vienne

Roumazieres - Confolens

Limoux - Quillan

Quillan - Saint Martin Lys

Etaples - Saint-Pol-sur-Ternoise

Abbeville - Le-Tréport

Avallon - Autun

Rodez - Severac

Alès - Salindres

Salindres - Bessèges

Buis - Vogüe
Vogüe - Le Teil



In den kommenden Wochen werde ich eine kleine Vorschau zu jeder Strecke erstellen und auf meinem Blog hochladen. Die eigentliche Arbeit mit der Aufarbeitung der großen Anzahl von Fotos wird im Herbst 2019 beginnen. Nach den Erfahrungen meiner ähnlich umfangreichen Reise aus dem Jahr 2017 ist abzuschätzen, dass die gesamte Abarbeitung der oben genannten 24 Strecken und die Online Präsentation noch bis zu 2 Jahre dauern kann. Wie auch 2017 so ist eventuell nicht bei jeder Linie mit einer groß angelegte Fotoreportage zu rechnen. So manche Strecke erwies sich fototechnisch als sehr ernüchternd. Auf der Strecke Loches - Buzancais z.B. war die Vegetation so stark, dass es hier oft nicht viel zu fotografieren gab. Die Strecke Gondreville - Coudray habe ich gleich komplett aufgegeben: Die Strecke war komplett zugewachsen.
Auf vielen Strecken hat mir die Wanderung und das Fotografieren wirklich Spaß gemacht, oft waren dies auch die Tage an denen das Wetter stimmte. Ich will aber auch ehrlich sein: Es gab auch Strecken die abzulaufen mir keinen Spaß bereitet hat. Manchmal war die Streckenführung sehr langweilig, das Wetter schlecht und manchmal hat man auch einfach mal einen schlechten Tag erwischt. Andere widrige Umstände führten dazu, dass ich hin und wieder auch mal ein paar Streckenkilometer aussetzen musste. 

Die während der Reise gemachten Fotos sind in ihrer Anzahl und der Datenmenge enorm. An Spitzentagen kam ich auf fast 3.000 Fotos. Es gilt daher nun die 3,84 TB an Daten zu sortieren, zu beschriften und in der Folgezeit auszuwerten. Das bedeutet aus knapp 77.000 Fotos das wichtigste heraus zu filtern, die Fotos zu bearbeiten, hochzuladen und zu beschriften - Ein langwieriger Prozess. Schließlich ist dies nur ein Hobby und die gesamte Arbeit erfolgt in der Freizeit.

Da ich nicht alle mir vorgenommenen Strecken ablaufen konnte, wird es wahrscheinlich schon 2020 eine weitere Reise geben um den weiterhin bestehenden Rückstand aufzuholen. Denn wie bereits an anderer Stelle geschrieben, schrumpfte das französische Eisenbahnnetz in den letzten Jahren schneller, als es mir möglich war diese anfallenden Strecken ablaufen. Für 2020 ist daher abzusehen, dass der letzte Rückstand nahezu aufgeholt wird. Es bleibt aber auch abzuwarten, welche Bahnlinien zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2019 "fallengelassen" werden.



Einige Wangertage endeten mit einem Zeltplatz direkt neben der Bahnlinie. Wie hier auf dem Bahnsteig am Haltepunkt Chambron-Laviers

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