Digitale Hilfsmittel


Digitale Hilfsmittel

1.0. Eine digitale Streckennetzkarte

Seit dem Jahr 2011 verwende ich den Schienennetz-Datensatz von François Bonnenfant. Dieser zeichnete in einer Herkulesaufgabe große Teile des französischen Streckennetzes in digitaler Form nach und veröffentlichte die Dateien im Internet. Diese können mit dem Programm Google Earth ganz einfach verwendet werden. Das von François erstellte Datenvolumen war trotz aller Widrigkeiten immens. Oftmals konnte der Verlauf der alten Trassen nur ungefähr bestimmt werden. Der Anfang war getan. Jedoch, nach einem Festplattencrash im Jahr 2013 konnte François seine Arbeit nicht fortsetzen und beendete das Projekt. Einen letzten Arbeitsstand gibt es jedoch noch heute zum Download unter der Adresse: http://www.internet-gutachten.de/francoisbonnenfant/index.htm



Bild 1: Streckennetzkarte in ihrer letzten Fassung 



Bild 2: Streckennetzkarte in ihrer letzten Fassung



Das von François erstellte Datenpaket wurde von mir dankend übernommen und in der Folgezeit stetig erweitert. Der erste Anpassungspunkt war jedoch die Herausnahme der Texttafeln die die Gesamtansicht stark beeinträchtigte. An die komplexe vom Ursprungsautor errichtete Ordnerstruktur habe ich mich bis heute nicht herangetraut. Die Ordner und Unterordner gehen vermutlich in die tausende. Um dieser Flut von Verzeichnissen und Unterkategorien der kleinen handgezeichneten Linien Herr zu werden, wählte ich eine neue übergeordnete Ordnerstruktur. Zusätzlich übernahm ich die verschiedenen Farbcodes und weitete diese auf zukünftige Änderungen aus. Die hier gesammelten Streckendaten habe ich seitdem stark verfeinert und die grafische Gestaltung angepasst. Wann immer ich in den letzten Jahren langweile hatte verfeinerte ich die gezeichneten Linien, suchte nach fehlenden Stellen, Gleisanschlüssen, Verbindungskurven und mehr. Das Ziel ist nicht jeden Meter Gleis den es in Frankreich gegeben hat nachzuzeichnen, dies wäre alleine bei Gleisen der großen Rangierbahnhöfe eine unmögliche Aufgabe. Das angestrebte Ziel bleibt vorwiegend die Erfassung aller Streckengleise, wobei für mehrgleisige Strecken eine Linie genügt.



1.1. Ein neuer Versuch

Eine weitere Seite von der ich viele fehlende Elemente übernehmen konnte ist die Seite von Jean Randé. Auf seiner Internetseite www.archeoferroviaire.free.fr hat er die Arbeit von François Bonnenfant in einer anderen Art fortgesetzt und um ein Vielfaches verfeinert. Zudem schaffte er eine Internetseite auf der viele zusätzliche Informationen zusammengetragen sind. Die digitalen Streckenkarten von Jean lassen sich nicht herunterladen, stehen aber zur Ansicht bereit und bilden auf seiner Internetseite das Hauptelement. Mit seiner Arbeit schaffte er es in viele Zeitungen, da sein geschaffenes Netzwerk nahezu vollständig ist. Nachdem er nun alle bekannten kommerziellen Strecken erfasst hat folgen nun verschiedene Militärnetze aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Eine wahre Sisyphusarbeit!

Bild 3: Die Internetseite von Jean Randé



1.2. Zusammenführung beider Arbeiten und Anpassung an eigene Vorstellungen


Seit mehreren Jahren träge ich alle digital nachgezeichneten Linien und Gleise zu einem eigenen Overlay zusammen, das ich regelmäßige Pflege und erweitere. Bei der von mir erstellten Ordnerstruktur sind drei Hauptordner Entstanden:

Ordner 1:
"Schmalspur" beinhaltet Schmalspurstrecken (alles kleiner 1435mm Spurweite). Dieser Ordner gliedert sich in Nordfrankreich und Südfrankreich. Die Grenze zwischen beiden Bereichen ist teilweise fließend und nach Belieben gewählt. Soweit es einfach zu ermitteln war sind Strecken den betreibenden Firmen zugeordnet, in regionale Netze unterteilt und in eigene Ordner strukturiert. Für jede Strecke wurden im Titel Angaben zum Jahr der Eröffnung und der Stilllegung gemacht. Dazu wird die Streckenlänge angegeben. Zur Vereinfachung können Zahlen auf oder abgerundet sein. Jahresangaben geben zumeist die erste Eröffnung eines Teilabschnitts der Strecke ein. Das Jahr der Stilllegung ist jenes in welchem der letzte Streckenteil stillgelegt wurde. 

Bitte beachten: Das das Schmalspurnetz zu ca. 98% stillgelegt ist, wird auf eine unterschiedliche Farbeinteilung verzichtet. Linien kleiner 1435mm sind daher grundsätzlich in schwarzer Farbe. Es wird nicht unterschieden ob die betreffenden Strecken in Betrieb sind oder nicht. Einzige Ausnahme sind Museumsbahnen, diese sind wie die Regelspurstrecken der Farbe gelb zugeordnet.


Bild 4: Ausschnitt aus dem Verzeichnis der Schmalspurstrecken 

Bild 5: Auf der Karte haben Schmalspurstrecken die Farbe schwarz erhalten.



Ordner 2: Nordfrankreich Die Aufteilung ist wie für Ordner 3 aber diese Region ist für mich von untergeordneter Priorität.


Ordner 3: Südfrankreich. An diesem Verzeichnis arbeite ich die meiste Zeit. Prinzipiell setze ich die von François Bonnenfant geschaffene Struktur fort. Der Ordner ist Unterteilt in 8 verschiedene Kategorien deren Inhalte auf der Karte in unterschiedlichen Farben zu sehen sind.



Bild 6: Ordnerstruktur innerhalb des Ordner "Süd"


 

Bild 7: Eine Einsicht in die Unterordner offenbart das komplexe System der Sortierung. Durch die Entfernung der Texttafeln wurde die Gesamtansicht bei allen zugeschalteten Strecken deutlich übersichtlicher: Siehe Bild 8
Bild 8: Screenshot und Ansicht des südlichen Streckennetzes (ohne Schmalspurstrecken)



Bild 9: Die verwendeten Farbcodierungen zur Unterscheidung der einzelnen Bahnstrecken. Gelegentlich verwende ich auch andere Farben um Bahnstrecken nach anderen Kriterien zu sortieren.





Der Fokus liegt auf den unteren drei Buchstaben und besonders auf dem untersten im speziellen.
Eine weitere Unterteilung der Ordner bei der die Strecken dann in einzelne Departements, den Regionen oder Firmen zugeordnet werden ist unvollendet geblieben. Bei einigen Strecken habe ich angefangen alle vorhandenen Gleise einzuzeichnen, dies betrifft dann alle Gleise die den Luftbildern sichtbar sind, also Haupt,- und Nebengleise, Verbindungsgleise und Gleisanschlüße. Die Gleisanschlüsse deshalb, da ich bei meinen Besuchen vor Ort auch diesen Gleisen so gut wie möglich nachgehen möchte.



2.0. Arbeit mit dem digitalen Netzwerk

Da nun ein Overlay mit Strecken geschaffen ist, die durch ihre Farbgebung einer Gruppe zugeordnet werden können, geht es an die Interpretation der Luftbilder.

Einige Teile Frankreichs sind mit sehr hochauflösenden und aktuellen Luftbildern versehen. Mit etwas Glück läßt sich bereits an den Luftbildern eine zuwachsende Strecke erkennen. Da die Luftbilder von Google Earth werden ständig erweitert werden, lohnt sich ein regelmäßiger Abgleich. Gibt es neue Luftbilder? Sind auf den Gleisen immer größer werden Gebüsche oder Bäume zu erkennen? Fehlen an den Bahnübergängen die Schienen? Ein weiteres sehr wichtiges Tool ist die Google Street View Funktion. Die Google-Kameraautos waren in Frankreich sehr fleißig. Viele Haupt,- und Nebenstraßen wurden erfasst. Hierdurch ist es einfach sich mit dem virtuellen Auge auf einen der Bahnübergänge zu bewegen und sich über den Zustand der Bahntrasse ein Bild zu machen: Sofern die Bilder aktuell sind, sind folgende Aspekte zu überprüfen: Sind die Schienen hinter dem Bahnübergang rostig? Liegt eventuell schon eine Schicht Asphalt über den Schienen? Fehlen die Schrankenbäume? Stehen Gebüsche oder Bäume auf den Gleisen? Können alle diese Fragen mit "Ja" beantwortet werden: Glückwunsch. Auf dieser Strecke könnte eine Streckenwanderung stattfinden. Der Datenbestand der 360° Street View Aufnahmen wird leider seltener aktualisiert als die einfachen Luftbilder. Die 360° Aufnahmen werden damit immer unzuverlässiger um den aktuellen Zustand einer Strecke beurteilen zu können. Dennoch sind die Aufnahmen hochauflösender und zeigen mehr Details als die einfachen Luftbilder. Sie bieten sie weiterhin eine wichtige Informationsquelle.


Bild 10: Auf diesem Luftbild der Strecke Thiers - Montbrison fuhren im Sommer 2016 die letzten Züge. Jetzt zwei Jahre nach der Einstellung des Verkehrs wachsen bereits die ersten Bäume im Gleisbereich. Das Luftbild wurde am 27. April 2018 aufgenommen.
So sah der betreffende Streckenabschnitt vor Ort aus.


Bild 11: Die blauen Linien zeigen die mit Google Street View erfassten Straßen. Der Umfang dieser Aufnahmen ist in Frankreich erheblich


Bild 12: Annäherung an einen Bahnübergang der Strecke Thiers - Montbrison mittels Google Street View


Bild 13: Die Aufnahme zeigt Bilddaten aus dem Jahr 2014. Zu diesem Zeitpunkt ist die Strecke noch befahren worden. Jetzt im Jahr 2018 sind die Daten bisher nicht durch neuere ersetzt worden

Der nächste Schritt ist den vollständigen Namen der Strecke herauszufinden, also den Anfangs,- und Endpunkt der Linie. Hiernach läßt sich bei den meisten Linien schnell ein dazugehöriger Wikipediaartikel finden. Diese sind selten in einer anderen Sprache als französisch. Zum Übersetzen gibt es ein einfaches Tool, den Google Translator: www.translate.google.de

Hier lassen sich eingegebene Texte, oder auch ganze Internetseiten übersetzen. Bei der Darstellung ganzer Internetseiten kann es zu Fehlern kommen, so werden z.B. nicht immer die Fotos mit angezeigt. Durch die Wikipediaseite läßt sich schnell der gewünschte Streckenabschnitt finden und namentlich begrenzen. Eine Google Bildersuche z.B. "La Ligne Adorf - Bstadt" kann dann bereits viele gute Treffer zu anderen Internetseiten erzielen. Eventuell gibt es schon Fotoberichte oder Reportagen.



3.0. Abseits von Luftbildern: Klassische Karten

Gute topografische Karten aus Frankreich werden heute kostenlos im Internet bereitgestellt. Die größte Detaildichte enthält der Datensatz unter dem Namen "Carte topographique IGN", auf dessen Basis auch gewerbliche Papier-Wanderkarten als Serie "Cartes de rando TOP 25 et Série Bleue" veröffentlicht. Diese klassischen Karten auf Papier verwendete ich in den ersten Jahren meiner Wanderungen, zu einer Zeit in denen es noch keine Smartphones gab. Mit einem Maßstab von 1:25.000 Bilden die Karten sehr viele Details ab, jedoch möchte man sie heute nicht mehr gerne auf Papier dabei haben: Schnell erreichte ich die Grenzen dieser herkömmlichen Karten. Ich musste für jeden Wandertagtag eine neue Karte kaufen. Das summierte sich in Geld und auch im zusätzlichen Rucksackgewicht. Seit 2017 bin ich nun auf die digitale Ausgabe dieser Karten umgestiegen. Erreichbar sind diese unter der Adresse: www.geoportail.gouv.fr (Kartenauswahl oben links auf CARTES klicken). Es existieren auch andere kostenpflichtige Bezahldienste (Apps) die dieses Kartenmaterial verwenden und gegen Gebühr bereitstellen. 




Bild 14: Auf der Seite gibt es Vielzahl von verschiedenen Kartensätzen. Das Material "Carte topographique IGN" ist sehr zu empfehlen.
Bild 15: Ausschnitt einer topografischen Karte. Auf der Karte sind neben den Höhenlinien viele andere Detail wie Tunnel und Brücken sichtbar, ebenso kleine Durchläße sind eingezeichnet. Auch kleine Wanderpfade, Berghütten und Feldkreuze sind auf diesen Karten verzeichnet. Zusätzlich kann man sich an der Waldgrenzen und Stromleitungen orientieren.


Auf der Seite www.geoportail.gouv.fr lassen sich auch eigene .kml Dateien hochladen die dann über die gewählten Karten gelegt werden. Hierfür auf den Schraubenschlüssel klicken, dann auf "importer les données" klicken und eine .kml Datei zum hochladen auswählen. Datei der Endung .kmz funktionieren nicht. Hier eine Bebilderte Anleitung:

Bild 16: Am rechten Bildrand auf den Schraubenschlüssel klicken


Bild 17: Die Rubrik "importer les données" auswählen und auf "durchsuchen" klicken


Bild 18: Nun über den Dateiexplorer die gewünschte .kml Datei auswählen.


Bild 19: Die Ausgewählte Datei wird über das Kartenmaterial gelegt.


Da die kostenlosen IGN Karten nur online verfügbar sind, fertige ich für meine Wanderungen Screenshots an, die ich während meiner Wanderung dann offline verfügbar auf dem Smartphone mit mir führe.



4.0. Ordnerstruktur und Offlinedaten

Für jede Strecke die ich zu bereisen plane, erstelle ich am Computer eine Ordnerstruktur mit Fotos und Daten die ich während der Wanderung zu Hand haben möchte. Ein Smartphone habe ich nun immer dabei und da liegt es nahe, sämtliches Kartenmaterial und anderer nützliche Inhalte direkt auf das Smartphone zu übertragen. Dies ist wichtig, da es in den vielen entlegenen Tälern oft kein Internet gibt und ich alle Informationen zur Orientierung offline benötige. Dies schont auch den Akku und belastet das Datenvolumen weniger.

Zu den offline verfügbaren Daten gehören auch alte Postkarten oder andere besondere Fotos die ich zur Orientierung benötige. Oft ergibt sich die Möglichkeit alte Postkarten oder andere Bilder vor Ort nachzustellen und einen "Einst/ Jetzt" Vergleich zu erstellen. Die Suche nach historischen Postkarten gehört damit nun zu meinen Vorbereitungen. In früheren Jahren recherchierte ich Postenkarten erst nach meinen Reisen, wenn ich meine Fotos bearbeitete und beschriftete. 


Um die benötigten Daten für jede Strecke fertig sortiert auf dem Smartphone zu haben erstelle ich eine komplexe Ordnerstruktur, in dem es einen eigenen Ordner für jeden Bahnhof, Tunnel und jede Brücke gilt. Das Ordnersystem wird bei manchen Strecken mit vielen Bauwerken und Bahnhöfen schnell sehr komplex, bietet aber als Belohnung einen schnellen Zugriff auf die richtigen Bilder. Zur Veranschaulichung habe ich eine Ansicht erstellt wie der jeweilige Handybildschirm aussehen wird:




Bild 20: Nach dem Kopieren der fertigen Datensätze verlinke ich die aktuell bereiste Strecke mit einem Direktlink direkt auf die Startseite des Handys. In diesem Fall ist oben rechts der betroffend Ordner hinterlegt.



Bild 21: Inhalt dieses Ordner sind alle Betriebsstellen, deren Sortierung sich an der genauen Kilometrierung orientiert. Namen von Betriebsstellen, Brücken und Tunneln entnehme ich den Wikipediaartikeln oder anderen Internetseiten.



Bild 22: In jedem Ordner finden sich dann die von mir zusammengetragenen Postkarten, andere Zeithistorische Bilder und Dokumente.



Bild 23: Auch die angesprochenen topografischen Wanderkarten sind in einem separatem Ordner hinterlegt. Vorbei ist die Zeit in der ich dutzende Papierkarten mit mir führen musste.



Bild 24: Dies ist die finale Ansicht der von mir durch Screenshots kopieren Kartenausschnitte.




5.1. Quellen für alte Postkarten

Bahnhöfe, Brücken und andere Abschnitte von Eisenbahnstrecken waren in Frankreich seit jeher - und besonders in den Anfangsjahren - ein beliebtes Motiv für Postkarten. Es gehörte fast zur Selbstverständlichkeit, dass es von jedem Bahnhof auch mindestens eine Postkarte gibt. Ein Großteil dieser Postkarten wird heute digital erfasst und von mehreren Sammlerkreisen zusammengetragen. Eine dieser wichtigen Anlaufstellen ist die Seite www.cparama.com. Nach eigenen Angaben wurden hier bereits 100.000 Postkarten eingestellt. Im Forum der Seite gibt es die Aufgliederung in Departements und darauffolgend in die einzelnen Städte. Für jede einzelne Stadt - so sie einen Bahnhof hat - durchforste ich diese Seite nach Postkarten und speichere sie für meine spätere Verwendung auf dem Smartphone ab.

Auch auf dem Verkaufsportal www.delcampe.net gibt es viele Postkarten zu finden.

Eine weitere Quelle für Postkarten ist die französische Ausgabe von Ebay. Unter www.ebay.fr finden sich viele Postkartenhändler. Ein Suchbegriff könnte z.B. lauten "Carte postale Gare Niort". Als Ergebnis liefert die Seite bei einer nicht repräsentativen Stichprobe knapp ein Dutzend Postkarten. 



  
6.1. Und was ist mit den Tunneln?

Gibt es auf der in Frage kommenden Strecke Tunnel, so sind die Datensätze Inventaires Ferroviaires de France die beste Anlaufstelle. Auf der Internetseite www.tunnels-ferroviaires.org werden alle Daten zu französischen Eisenbahntunneln gesammelt. Für jeden bekannten Tunnel gibt es ein eigenes .pdf Dokument. Der Datensatz kann über den Link Accès à l'inventaire erreicht werden. Das Projekt ist ein öffentliches Mitmachprojekt: Jeder ist ist gebeten bei der Vervollständigung zu helfen. Die Dokumente für über 2900 Eisenbahntunnel sind angelegt. Jetzt geht es darum diese mit aktuellen Fotos zu beleben. Eine Übersicht über alle Tunnel gibt es in dieser Exel-Liste: http://www.inventaires-ferroviaires.fr/inve/itff.xlsx. Vom verlinkten Dokument können alle Tunnelakten geöffnet werden. Nach französischen Departements geordnet gibt es hier für jede Strecke eine Auflistung aller Tunnel. Jeder Tunnel ist mit einer ID Nummer versehen. 

Zusätzlich läßt sich die genaue Position aller Tunnel als .kml Datei herunterladen. Diese Datei kann eingebunden werden in Google Earth oder die oben erwähnten Karten der Seite www.geoportail.gouv.fr

Bild 25: Über 2900 Tunnel in Frankreich sind über eine dieser Akten erfasst worden. Ich empfehle eine Einsicht in diese Unterlagen bevor eine Strecke mit Tunnel erkundet wird. Einige Tunnel sind verschlossen und müssen umgangen werden, oft über den Berg. Planen Sie diese Umwege besser in Ihre Reisevorbereitungen mit ein.
Die Angebotene .kml Datei gibt es unter folgendem Downloadlink:
http://carto.tunnels-ferroviaires.org/kml/tunnels.kml
 






Bild 26: Laden Sie die .kml Datei bei www.geoportail.gouv.fr hoch, bekommen sie die Standorte von über 2900 Tunnel angezeigt.

Bild 27: Die .kml Datei vom "Inventaire des tunnels ferroviaires Français" (kurz ITFF) kann auch bei Google Earth eingebunden werden: Jeder rote Fleck markiert einen Eisenbahntunnel.

Bild 28: Geöffnete .kml Datei in Google Earth: Beim klicken auf einen der Tunnel, hier rot im Bild, öffnet sich eine Infobox mit der Nummer und dem Namen des Tunnels. Kopieren Sie die obere Zeile und fügen Sie sie bei Google ein.

Bild 29: Eingabe der oberen Textzeile aus der Infobox aus Google Earth, zusammen mit dem Kürzel "ITFF"

Bild 29: Das Ergebnis der Suchmaschine listet an erster Stelle den Link zur .pdf Datei des betreffenden Tunnels.


Bild 30: Das gewählte Dokument vom Tunnel des Cublas wird geöffnet und im Internetbrowser angezeigt (oder ggf heruntergeladen, ja nach gewählter Einstellung)

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